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Tätigkeitsschwerpunkte des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose sind:
- Zusammenarbeit mit Institutionen/Organisationen, die hinsichtlich der Tuberkulosekontrolle eine bedeutende Rolle haben:
- National:
Robert Koch‑Institut (RKI),
Nationales Referenzzentrum für Mykobakterien/Borstel (NRZ),
Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD),
Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP),
Regionale Gesellschaften für Pneumologie ,
Kuratorium Tuberkulose in der Welt,
Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ),
Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege,
und andere
- International:
Internationale Union gegen Tuberkulose und Lungenkrankheiten (The Union),
Weltgesundheitsorganisation (WHO),
Global Stop TB Partnership,
Tuberculosis Surveillance Research Unit (TSRU),
Euro‑TB,
Niederländische Tuberkuloseorganisation (KNCV Tuberculosis Foundation),
European Respiratory Society (ERS),
Stop TB Partnership for Europe,
sowie Vertreter vieler anderer internationaler Institutionen
- Lehre und Fortbildung:
- Stipendiatenprogramm für osteuropäische und chinesische GastärztInnen
- Vorträge und Kurse (z.B. am Public Health Studiengang der TU Berlin, International Health TropedEurop-Studiengang in Berlin, Grundkurs Tuberkulose für Fachkräfte in Gesundheitsämtern)
- Öffentlichkeitsarbeit:
- Ansprechpartner für Presse, Radio und Fernsehen in allen Fragen zur Tuberkulose, insbesondere Pressearbeit für den Welttuberkulosetag (in Zusammenarbeit mit dem RKI)
- Gemeinsame Pressekonferenz mit der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) während deren Jahrestagung
- Aufklärung und Beratung:
- Aufklärung und Beratung von Laien
- Bearbeitung telefonischer und schriftlicher Anfragen zur Tuberkulose
- Ansprechpartner für Ärzte, medizinisches Personal und sonstige Fachkräfte, zuständige Stellen von Bund und Ländern
- Publikationen:
- Veröffentlichung von Expertisen/Empfehlungen, die in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Experten erarbeitet werden
- Vorträge und Posterpräsentationen auf nationalen und internationalen Kongressen
- Publikationen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften und Fachbüchern
- Erstellung eines Jahresberichtes zur deutschen und internationalen Tuberkulosesituation und anderen Themen
- Unterstützung, Beratung und ggf. Durchführung nationaler und internationaler Tuberkuloseprojekte (z.B. Tuberkuloseproblematik bei Migranten, in Gemeinschaftseinrichtungen und im Strafvollzug)
- Beobachtung der nationalen und internationalen epidemiologischen Tuberkulose-Entwicklung und deren möglichen mittelbaren und unmittelbaren Auswirkungen auf Deutschland => Optimierung der Präventionsstrategien (z.B. Therapie der latenten Tuberkuloseinfektion, Umgebungsuntersuchung, Infektionsverhütung)
- Forschung:
- Tuberkulose bei alten Menschen in Deutschland (in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut)
- Umfrageaktion zur Tuberkulose bei hausärztlich Tätigen
- DZK-Multicenterstudie „Untersuchungen zur Tuberkulose in Deutschland: Molekulare Epidemiologie, Resistenzsituation und Behandlung“ 2001-2004 in Zusammenarbeit mit dem ÖGD und den zuständigen Laboratorien (Studienleitung: R. Loddenkemper, D. Sagebiel; Förderung durch das BMG)
- DZK-Studie zur Epidemiologie in Deutschland 1996-2000 in Zusammenarbeit mit dem ÖGD (Studienleiter M. Forßbohm; Förderung durch das BMG)
- Untersuchung zur Tuberkulosesituation im Berliner Justizvollzug 1996-1998 (B. Hauer)
- Weiteres siehe unter Publikationen
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