Passwort vergessen?
Mitglied werden

Leitlinien unter FederfĂŒhrung oder Beteiligung der DGP

 

In Deutschland hat sich die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), ein Zusammenschluss aller medizinischen Fachgesellschaften, als Forum fĂŒr Leitlinien etabliert. Leitlinien bĂŒndeln systematisch den aktuellen medizinischen Kenntnisstand und liefern evidenzbasierte und praxisorientierte Entscheidungshilfen fĂŒr Ärztinnen und Ärzte in bestimmten Situationen. Die Entwicklung von Leitlinien unter FederfĂŒhrung der DGP erfolgt nach einem von der AWMF exakt definierten Prozess, der ca. zwei Jahre in Anspruch nimmt. Jedes Mitglied der DGP kann einen Vorschlag zur Erstellung oder Revision einer Leitlinie unterbreiten - die GeschĂ€ftsstelle hĂ€lt dafĂŒr ein entsprechendes Antragsformular vor. Nach einer internen Begutachtung entscheiden Vorstand und Leitlinienbeauftragter ĂŒber die Freigabe eines Leitlinienantrags. Die DGP engagiert sich auch in zahlreichen Leitlinienprojekten, die unter der FederfĂŒhrung anderer Fachgesellschaften entwickelt werden. DafĂŒr werden geeignete Mitglieder aus den Sektionen als MandatstrĂ€ger entsendet, die anerkannte Fachleute fĂŒr das jeweilige Themengebiet sind. Leitlinien unter FederfĂŒhrung der DGP werden in unserem Publikationsorgan „Pneumologie“ veröffentlicht.

DGP Antragsformular

G. Mayer et al.

Somnologie (2017) 20(Suppl 2): 97.

Bei der vorliegenden Leitlinie Schlafbezogene Atmungsstörungen handelt es sich um ein Update des Kapitels „Schlafbezogene Atmungsstörungen“ der 2009 in der Zeitschrift Somnologie publizierten S3-Leitlinie "Nicht erholsamer Schlaf/Schlafstörungen" (Somnologie 2009; 13:4-160). Seit der letzten Veröffentlichung der Leitlinie sind bezĂŒglich der Schlafbezogenen Atmungsstörungen eine große Anzahl an evidenzbasierten Studien hinzugekommen, die es zu berĂŒcksichtigen gilt. Der Umfang der wissenschaftlichen Erkenntnisse hat in einem deutlichen Ausmaß zugenommen, so dass die Schlafbezogenen Atmungsstörungen als eigenstĂ€ndige Leitlinie veröffentlicht werden. Zu den Schlafbezogenen Atmungsstörung gehört die obstruktive Schlafapnoe, die zentrale Schlafapnoe und die schlafbezogene Hypoventilation/schlafbezogene HypoxĂ€mie. Diese Leitlinie richtet sich an Ă€rztliche und nichtĂ€rztliche Berufsgruppen (z.B. Psychologen, Naturwissenschaftler), Pflegepersonal, Selbsthilfegruppen und interessierte Laien.


weiter lesen

G. Mayer et al.

Somnologie (2017) 20(Suppl 2): 97.

X. Baur, M. Heger, R.M. Bohle et al.

gĂŒltig bis 29.06.2021

Die Leitlinie richtet sich an Ärzte, die Patienten mit Quarzstaublungenerkrankung und solche mit einem Verdacht darauf begutachten. Sie soll auf der Basis des medizinisch-wissenschaftlichen und klinischen Kenntnisstandes Empfehlungen zur Begutachtung der Berufskrankheit Nr. 4101 geben.

 

 

 


weiter lesen

X. Baur, M. Heger, R.M. Bohle et al.

gĂŒltig bis 29.06.2021

G.A. WiesmĂŒller, B. Heinzow, U. Aurbach et al.

gĂŒltig bis 10.04.2021

Das Auftreten von Schimmel in der Wohnung oder am Arbeitsplatz wird gegenwĂ€rtig von der Allgemeinbevölkerung als das wichtigste Innenraumschadstoffproblem angesehen. Diese Leitlinie soll Ärztinnen und Ärzte darin unterstĂŒtzen, Patienten, die verstĂ€rkt gegenĂŒber Schimmelpilzen exponiert sind (umgangssprachlich: „Schimmelpilzbelastungen“), aus medizinischer Sicht zu beraten und zu behandeln.


weiter lesen

G.A. WiesmĂŒller, B. Heinzow, U. Aurbach et al.

gĂŒltig bis 10.04.2021

S. Ewig, G. Höffken, W.V. Kern et al.

gĂŒltig bis 30.12.2020

Die Leitlinie umfasst ein neues und aktualisiertes Konzept der Behandlung und PrĂ€vention von erwachsenen Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie. Sie zeichnet sich aus durch eine Zentrierung auf definierte klinische Situationen, eine aktualisierte Maßgabe der Schweregradbestimmung, Empfehlungen zu einer individualisierten Auswahl der initialen antimikrobiellen Therapie sowie zur primĂ€ren und sekundĂ€ren PrĂ€vention.


weiter lesen

S. Ewig, G. Höffken, W.V. Kern et al.

gĂŒltig bis 30.12.2020

C.-P. Criée, X. Baur, D. Berdel et al.

gĂŒltig bis 06.05.2020

Die Spirometrie ist eine einfache Lungenfunktionsuntersuchung zur Diagnostik obstruktiver Ventilationsstörungen und zur Bestimmung von Lungenvolumina. Die Leitlinie beschreibt die Standardisierung der Spirometrie und ihre Befundinterpretation unter BerĂŒcksichtigung der neuen Referenzwerte.


weiter lesen

C.-P. Criée, X. Baur, D. Berdel et al.

gĂŒltig bis 06.05.2020

O. Pfaar, C. Bachert, A. Bufe et al.

gĂŒltig bis 09.10.2019

In dieser aktualisierten S2k-Leitlinie werden sĂ€mtliche Aspekte der Spezifischen Immuntherapie (SIT) erörtert:
– Wirkmechanismus,
– sinnvolle Diagnostik vor Beginn der SIT,
– Einsatzmöglichkeit bei Atemwegserkrankungen abhĂ€ngig von Allergenquellen und Applikationsformen,
– Indikationen und Kontraindikationen mit konkreten Empfehlungen,
– Varianten und empfehlenswerte Applikationsformen zur DurchfĂŒhrung einer SIT,
– Nebenwirkungen mit neuer internationaler Einteilung von System- und Lokalreaktionen,
– Sicherheits- und Zukunftsaspekte


weiter lesen

O. Pfaar, C. Bachert, A. Bufe et al.

gĂŒltig bis 09.10.2019

S. Beck, L. Dini, C. Heintze, F. Holzinger, C. Stöter et al.

gĂŒltig bis 28.02.2018

Die Leitlinie zu akutem und chronischem Husten stellt Bedeutung von Anamnese und Klinik bei der Diagnostik heraus und gibt Entscheidungshilfen fĂŒr die weiterfĂŒhrende Diagnostik. Dabei werden auch die Schnittstellen zur fachĂ€rztlichen Versorgung aufgezeigt.

 

 


weiter lesen

S. Beck, L. Dini, C. Heintze, F. Holzinger, C. Stöter et al.

gĂŒltig bis 28.02.2018

S. Andreas, A. Batra, J. Behr et al.

gĂŒltig bis 01.01.2019

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (chronic obstructive pulmonary disease, abgekĂŒrzt: COPD) ist eine der weltweit fĂŒhrenden Todesursachen. Das Rauchen ist die mit Abstand hĂ€ufigste Ursache der COPD. Der Verzicht auf Tabakrauchen ist deswegen die effektivste Einzelmaßnahme und zentraler Aspekt der PrĂ€vention der COPD. Zum Thema COPD sind mehrere Leitlinien publiziert, die bereits zu PrĂ€vention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation Stellung nehmen. Um eine Standardisierung und Etablierung der Tabakentwöhnung flĂ€chendeckend in Deutschland zu gewĂ€hrleisten, wurde im Jahr 2008 aufgrund der KomplexitĂ€t des Themas eine eigene Leitlinie zur Tabakentwöhnung bei COPD entwickelt. Die vorliegende Fassung ist ein Update dieser Leitlinie Tabakentwöhnung bei COPD unter BerĂŒcksichtigung aktueller Erkenntnisse und Forschungsergebnisse. Aufgabe der S3-Leitlinie ist es, die Tabakentwöhnung bei Patienten mit COPD als zentralen Aspekt der Therapie ausfĂŒhrlich und praxisnah abzubilden.


weiter lesen

S. Andreas, A. Batra, J. Behr et al.

gĂŒltig bis 01.01.2019

B. Schönhofer, J. Geiseler, D. Dellweg et al.

gĂŒltig bis 31.12.2017

In dieser Leitlinie werden Definitionen, Epidemiologie und Weaningkategorien, die zugrunde liegende Pathophysiologie, die verfĂŒgbaren Therapiestrategien, die Weaningeinheit, die Überleitung in eine außerklinische Beatmungund schließlich Empfehlungen zu Therapieentscheidungen am Ende des Lebens bei prolongiertem bzw. erfolglosem Weaning abgehandelt.


weiter lesen

B. Schönhofer, J. Geiseler, D. Dellweg et al.

gĂŒltig bis 31.12.2017

J. Behr, A. GĂŒnther, W. Ammenwerth et al.

gĂŒltig bis 31.03.2018

Die idiopathische pulmonale Fibrose (IPF) ist eineschwerwiegende und in der Regel zum Tod fĂŒhrende Erkrankung, die bisher nur unzureichendbehandelt werden kann. Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie wurden erstmals im ATS-ERS-Statement im Jahr 2000 publiziert. Seither haben sich die diagnostischen Standards geĂ€ndert und es liegen zahlreiche Therapiestudien zu diesem Krankheitsbild vor, die es erforderlich machten, die bestehenden Empfehlungenzu ĂŒberarbeiten und eine wissenschaftlich begrĂŒndete Leitlinie zu erstellen. Diese wurde voneiner internationalen Expertengruppe in den Jah-ren 2006–2010 erarbeitet und publiziert. Die folgenden AusfĂŒhrungen beinhalten eine Über-setzung wesentlicher Inhalte der Originalleitlinie sowie die Interpretation und Adaptation derEmpfehlungen an die speziellen Belange des deutschen Gesundheitssystems, wobei auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse BerĂŒcksichtigung fanden.


weiter lesen

J. Behr, A. GĂŒnther, W. Ammenwerth et al.

gĂŒltig bis 31.03.2018

K. Dalhoff, M. Abele-Horn, S. Andreas et al.

gĂŒltig bis 30.09.2017

Die Leitlinie besteht aus zwei Teilen. Der allgemeine Teil vermittelt einen Überblick zu Epidemiologie, Erregerspektrum und Therapieoptionen der nosokomialen Pneumonie. Handlungsorientierte Empfehlungen werden im zweitenTeil zu zentralen Fragen der Diagnostik und Therapie abgegeben. Im Diagnostikteil wird besonderer Wertauf eine gezielte mikrobiologische Diagnostik gelegt, da diese die Voraussetzung fĂŒr die Kenntnisdes lokalen Erregerspektrums und der Resistenzraten bildet.


weiter lesen

K. Dalhoff, M. Abele-Horn, S. Andreas et al.

gĂŒltig bis 30.09.2017

C. Vogelmeier, R. Buhl, C. P. Crieé et al.

geplante Fertigstellung der Neufassung 31.01.2017

Die vorliegende Leitlinie soll dazu beitragen, dass COPD−Patienten wissenschaftlich begrĂŒndete, angemessene, wirtschaftliche und qualitĂ€tsgesicherte Verfahren der Diagnostik, PrĂ€vention und Behandlung unter Einschluss der Rehabilitation zuteil werden. Sie soll allen Ärzten (AllgemeinĂ€rzten, Internisten und Pneumologen in Praxis und Klinik) eine Hilfe fĂŒr Diagnostik, Verlaufskontrolle und adĂ€quate Therapie ihrer Patienten sein.

 

 


weiter lesen

C. Vogelmeier, R. Buhl, C. P. Crieé et al.

geplante Fertigstellung der Neufassung 31.01.2017

B. Schönhofer, R. Kuhlen, P. Neumann, M. Westhoff, C. Berndt, H. Sitter, fĂŒr die Projektgruppe „Nichtinvasive Beatmung als Therapie der akuten respiratorischen Insuffizienz“

gĂŒltig bis 31.12.2019

Die nicht-invasive Beatmung (NIV) ist in der klinischen Medizin weit verbreitet und hat mittlerweile einen hohen Stellenwert im klinischen Alltag erlangt. Der Einsatz der NIV reduziert die Intensiv- und Krankenhausaufenthaltsdauer sowie die MortalitĂ€t von Patienten mit akutem hyperkapnischen Atemversagen. Ziel des Updates dieser Leitlinie ist es, unter BerĂŒcksichtigung der zunehmenden aktuellen wissenschaftlichenEvidenz,sowohldieVorteilealsauchdieLimitationen der NIV in der Behandlung der akuten respiratorischen Insuffizienzinder tĂ€glichenklinischenPraxisundbeiverschiedenen Indikationen aufzuzeigen.


weiter lesen

B. Schönhofer, R. Kuhlen, P. Neumann, M. Westhoff, C. Berndt, H. Sitter, fĂŒr die Projektgruppe „Nichtinvasive Beatmung als Therapie der akuten respiratorischen Insuffizienz“

gĂŒltig bis 31.12.2019