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Positionspapiere

Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB e.V.) zusammen mit Bund der Pneumologen (BdP), Deutsche Gesellschaft für Neurologische Intensivmedizin (DGNI e.V.), Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP e.V.), Deutscher Hausärzteverband e.V., Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensivmedizin (DIVI e.V.), Verband Pneumologischer Kliniken (VPK)

Pneumologie 2017; 71: 204–206

Grundlage dieses Positionspapers ist die in den letzten Jahren zu beobachtende starke Zunahme aufwendiger häuslicher Krankenpflege (Behandlungspflege nach §37 SGB V) bei Patienten mit Tracheostoma. Während die Fallzahl nach einer Erhebung im Jahr 2005 auf ca. 1000 Fälle begrenzt war [1], beträgt sie nach Hochrechnung verschiedener Krankenkassen derzeit vermutlich zwischen 15000 und 30000 Patienten. Die Versorgungskosten belaufen sich mittlerweile auf 2–4 Milliarden Euro/Jahr. Die genaue Prävalenz ist insbesondere im Hinblick auf eine gleichzeitige Beatmungstherapie derzeit jedoch nicht über Routinedaten ermittelbar, da das Kodierungssystem diese Situation bislang nicht abgebildet hat. Das Positionspapier fasst daher die wesentlichen Erkenntnisse zu diesem Thema zusammen, um die dringende Notwendigkeit einer strukturierten,sektorübergreifenden und qualitätsgesicherten Versorgung unter Einbeziehung von Experten in diesem Bereich aufzuzeigen.

Korrespondenzadresse: Dr. Simone Rosseau, Geschäftsführender Vorstand, 2. Vorsitzende, Deutsche Interdisziplinäre Gesellschft für Außerklinische Beatmung (DIGAB e.V.), simone.rosseau@digab.de


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Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB e.V.) zusammen mit Bund der Pneumologen (BdP), Deutsche Gesellschaft für Neurologische Intensivmedizin (DGNI e.V.), Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP e.V.), Deutscher Hausärzteverband e.V., Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensivmedizin (DIVI e.V.), Verband Pneumologischer Kliniken (VPK)

Pneumologie 2017; 71: 204–206

W. Randerath, M. Bögel, C. Franke et al.

Pneumologie 2017; 71: 81–85

Der Einsatz des Telemonitorings bei schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS) kann zukünftig die Betreuung der Patienten wesentlich unterstützen. Ziel ist es dabei, den Ärzten zu ermöglichen, Therapieprobleme zeitnah zu erfassen und so dieTherapieadhärenz der Patienten zu verbessern. In diesem Positionspapier nehmen die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin, die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, der Verband pneumologischer Kliniken und der Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner Stellung zu wichtigen Aspekten für die Umsetzung des Telemonitorings bei SBAS und beschreiben die erforderlichen Rahmenbedingungen.


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W. Randerath, M. Bögel, C. Franke et al.

Pneumologie 2017; 71: 81–85

M. Kreuter, D. Nowak, T. RĂĽther, E. Hoch, R. Thomasius, C. Vogelberg, M. Brockstedt, A. Hellmann, H. Gohlke, B. Jany, R. Loddenkemper

Pneumologie 2016; 70: 87–97

In diesem Positionspapier werden auf Grundlage der aktuellen wissenschaftlichen Literatur die Gesundheitsrisiken von Cannabis aufgezeigt, zusätzlich werden die bei einigen Krankheiten potenziell symptommindernden Wirkungen diskutiert. 


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M. Kreuter, D. Nowak, T. RĂĽther, E. Hoch, R. Thomasius, C. Vogelberg, M. Brockstedt, A. Hellmann, H. Gohlke, B. Jany, R. Loddenkemper

Pneumologie 2016; 70: 87–97

D. Nowak, H. Gohlke, T. Hering, F.J.F. Herth, B. Jany, T. Raupach, T.Welte, R. Loddenkemper

Pneumologie 2015; 69: 131 – 134

Seit etwa 2008 werden E-Zigaretten frei verkauft, zunächst via Internet-Vertrieb, später in Spezialgeschäften, jetzt auch in nicht spezialisierten Verkaufsstellen. Dabei wird Nikotin nicht konventionell geraucht, sondern „gedampft“ (engl. „to vape“). Auch Aromastoffe ohne Nikotin kommen zum Einsatz. Begrifflich schließt die Bezeichnung E-Zigarette in diesem Positionspapier auch andere elektronische Inhalationsprodukte wie E-Shishas (E-Wasserpfeifen), E-Zigarren und E-Pfeifen ein.


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D. Nowak, H. Gohlke, T. Hering, F.J.F. Herth, B. Jany, T. Raupach, T.Welte, R. Loddenkemper

Pneumologie 2015; 69: 131 – 134

F. J. F Herth, H. Hoffmann, C. P. Heussel, J. Biederer, A. Gröschel

Pneumologie 2014; 68: 781–783

Nach wie vor stellt der Lungenkrebs weltweit die am häufigsten zum Tode führende Krebserkrankung dar. Die späte Diagnosestellung ist beim Lungenkarzinom ein relevantes Problem, sodass die Notwendigkeit einer Früherkennung unumstritten ist. Die hierzu größte Studie wurde im November 2011 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt: Die Daten der National Lung Cancer Screening Trial (NLST) zeigten, dass durch die Anwendung eines jährlichen Screenings mit Niedrigdosis-Computertomografie (LCDT) eine 20%-ige relative Reduktion der Lungenkrebsmortalität erzielt werden kann. Die Daten wurden ausgiebig diskutiert und führten zu einer ersten Stellungnahme deutscher Fachgesellschaften.


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F. J. F Herth, H. Hoffmann, C. P. Heussel, J. Biederer, A. Gröschel

Pneumologie 2014; 68: 781–783

H. Magnussen, R. W. Hauck, H. Worth, F. J. F. Herth

Pneumologie 2014; 68: 591–593

Die Erstfassung der Leitlinie zu Langzeit-Sauerstofftherapie wurde 2001 entsprechend der methodischen Empfehlungen zur Bearbeitung von Leitlinien der Diagnostik und Therapie der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaft (AWMF) erstellt. Die Aktualisierung der Leitlinie erfolgte 2008 auf der Grundlage einer Konsensuskonferenz 2007.

Im Januar 2009 wurde eine Studie zur Langzeitsauerstofftherapie (Effectiveness of Long-term Oxygen Therapy in Treating People With Chronic Obstructive Pulmonary Disease, LOTT) mit insgesamt 737 Patienten in den Vereinigten Staaten begonnen. Bis zum Dezember 2015 wird die Studie voraussichtlich abgeschlossen sein. Zu den Einschlusskriterien gehören eine COPD mit einer FEV1 < 70 % des Sollwertes und einer O2-Sättigung zwischen 89 % und 93 % in Ruhe oder einer Belastungshypoxie mit Abfall der O2-Sättigung unter 90 % über mehr als 10 Sekunden im 6-Minuten-Gehtest. Patienten werden dann entweder in einen Arm mit oder ohne Sauerstoffversorgung randomisiert. Im zweiten Arm der Studie werden die Patienten zunächst nicht mit Sauerstoff behandelt, sondern erhalten diese Therapie erst, wenn sie eine schwere Ruhehypoxämie entwickelt haben.


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H. Magnussen, R. W. Hauck, H. Worth, F. J. F. Herth

Pneumologie 2014; 68: 591–593

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und –medizin (DGSM), der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK) und der Bundesverband der Pneumologen (BdP)

Pneumologie 2014; 68: 15–18

Schlafbezogene Atmungsstörungen beeinflussen Lebensqualität, Morbidität und Mortalität betroffener Patienten in erheblichem Maße. Daneben haben sie auch wegen ihrer Prävalenz hohe Relevanz für das Gesundheitswesen und die Volkswirtschaft. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK) und der Bundesverband der Pneumologen (BdP) stellen medizinische Fachgesellschaften und Organisationen dar, deren Mitglieder sich unter anderem schwerpunktmäßig mit der Diagnostik und Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen beschäftigen. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Versorgung von Patienten mit SBAS sehen sie erhebliche Eingriffe in die Qualität der Betreuung, in der Therapieeinleitung, in der Versorgung mit Hilfsmitteln, in der Nachsorge und in der Wahrnehmung ärztlicher Aufgaben. Die Gesellschaften halten es daher für unumgänglich, dieses gemeinsame Positionspapier zu veröffentlichen. Es basiert auf der intensiven Würdigung und Diskussion der wissenschaftlichen Literatur sowie der klinischen Praxis und Konsensbildung in einer Expertenkommission, die in ausführlicher Darstellung zeitgleich veröffentlicht wird (Randerath et al., Pneumologie 2/2014, Somnologie 1/2014).


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Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und –medizin (DGSM), der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK) und der Bundesverband der Pneumologen (BdP)

Pneumologie 2014; 68: 15–18