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Empfehlungen

N. Reinmuth, A. Gröschel, C. Schumann, M. Sebastian, R. Wiewrodt, M. Reck

Pneumologie 2016; 70: 567–578

Das Lungenkarzinom ist weiterhin die häufigste zum Tode führende Krebserkrankung in Deutschland und durch eine frühe Metastasierung charakterisiert. Die systemische Therapie insbesondere des metastasierten, nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) hat sich in den letzten Jahren durch die Identifikation von behandelbaren molekularen Alterationen und durch Einführung neuer Medikamente wie Tyrosinkinaseinhibitoren, Angiogeneseinhibitoren und Immunmodulatoren deutlich erweitert. Diese raschen Veränderungen der therapeutischen Möglichkeiten stellen auch eine Herausforderung für den behandelnden Arzt dar und erfordern neue diagnostische Vorgehensweisen sowie die Bildung molekular, histologisch oder klinisch definierter Patientensubgruppen. Zudem werden supportive Möglichkeiten immer bedeutsamer. Mit der Therapieempfehlung soll ein kurzer Überblick über aktuelle Therapieentwicklungen beim metastasierten NSCLC gegeben werden.


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N. Reinmuth, A. Gröschel, C. Schumann, M. Sebastian, R. Wiewrodt, M. Reck

Pneumologie 2016; 70: 567–578

H. Kaemmerer, C. Apitz, K. Brockmeier, A. Eicken, M. Gorenflo, A. Hager, F. deHaan, M. Huntgeburth, R. Kozlik-Feldmann, O. Miera, G. P. Diller

Dtsch med Wochenschr 2016; 141(S 01): S70-S79

Bei der Kölner Konsensus-Konferenz kamen zahlreiche Experten zusammen, um die neuen ESC/ERS-Leitlinien zur pulmonalen Hypertonie und ihre praktische Umsetzung in Deutschland zu diskutieren.


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H. Kaemmerer, C. Apitz, K. Brockmeier, A. Eicken, M. Gorenflo, A. Hager, F. deHaan, M. Huntgeburth, R. Kozlik-Feldmann, O. Miera, G. P. Diller

Dtsch med Wochenschr 2016; 141(S 01): S70-S79

F. J. Meyer, M. M. Borst, H. C. Buschmann, R. Ewert, B. Friedmann-Bette, U. Ochmann, W. Petermann, A. M. Preisser, D. Rohde, K.-H. Rühle, S. Sorichter, G. Stähler, M.Westhoff, H. Worth.

Pneumologie 2013; 67: 16–34.

Dieses Dokument der DGP ersetzt die Empfehlungen von 1998. Anhand der aktuellen Datenlage und einer Konsensuskonferenz wurden Empfehlungen zu Indikationen, zur Auswahl und Durchführung der geeigneten Untersuchungstechniken sowie zu den technischen und personellen Voraussetzungen formuliert. Detaillierte Angaben werden zur Blutgasanalyse unter Belastung, zum 6-Minuten-Gehtest und Rechtsherzkatheter mit Belastung sowie zur Spiroergometrie und Stressechokardiografie gemacht. Der richtige Einsatz von Belastungsuntersuchungen bei anstrengungsinduziertem Asthma, bei sportmedizinischen bzw. arbeitsmedizinischen Fragestellungen, bei der präoperativen Risikostratifizierung und beim Therapiemonitoring pneumologischer Erkrankungen wird dargestellt.


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F. J. Meyer, M. M. Borst, H. C. Buschmann, R. Ewert, B. Friedmann-Bette, U. Ochmann, W. Petermann, A. M. Preisser, D. Rohde, K.-H. Rühle, S. Sorichter, G. Stähler, M.Westhoff, H. Worth.

Pneumologie 2013; 67: 16–34.

Th. Voshaar, E. M. App, D. Berdel, R. Buhl, J. Fischer, T. Gessler, P. Haidl, J. Heyder, D. Köhler, M. Kohlhäufl, C.-M. Lehr, H. Lindemann, H. Matthys, T. Meyer, H. Olschewski, K. D. Paul, K. Rabe, F. Raschke, G. Scheuch, T. Schmehl, G. Schultze-Werninghaus, D. Ukena, H. Worth.

Pneumologie 2001; 55:579-586.

Die inhalative Applikation von Medikamenten ist die bedeutsamste Form der Behandlung von obstruktiven Atemwegserkrankungen. Gründe hierfür sind die hohe lokale Wirkstoffkonzentration bei geringer Gesamtdosis und das damit verbundene günstige Wirkungs-/Nebenwirkungsverhältnis (z. B. Glukokortikoide) sowie der rasche Wirkungseintritt (z. B. Beta-2-Adrenergika). Neben Medikamenten zur topischen Therapie wird zunehmend die Inhalation verschiedener Substanzen zur systemischen Behandlung geprüft. Darüber hinaus werden neue Applikationssysteme entwickelt. Die große Auswahl von Inhalationssystemen führt nicht selten zu einer Unsicherheit bei Ärzten und Patienten, obgleich sie die Möglichkeit bietet, für jeden individuellen Fall ein geeignetes System auszuwählen. Hierfür ist die Kenntnis einiger Grundsätze der Aerosolmedizin und technologischer Aspekte der Inhalationsbehandlung erforderlich.

Ziel jeder Inhalationstherapie muss es sein, dem Patienten ein System zur Verfügung zu stellen, das einfach zu handhaben ist, eine hohe Dosiskonstanz und eine optimale Deposition im gewünschten Bereich des Atemtraktes ermöglicht.


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Th. Voshaar, E. M. App, D. Berdel, R. Buhl, J. Fischer, T. Gessler, P. Haidl, J. Heyder, D. Köhler, M. Kohlhäufl, C.-M. Lehr, H. Lindemann, H. Matthys, T. Meyer, H. Olschewski, K. D. Paul, K. Rabe, F. Raschke, G. Scheuch, T. Schmehl, G. Schultze-Werninghaus, D. Ukena, H. Worth.

Pneumologie 2001; 55:579-586.

W. J. Randerath, N. Kamps, J. Brambring, F. Gerhard, J. Lorenz, F. Rudolf, S. Rosseau, A. Scheumann, V. Vollmer, W. Windisch

Pneumologie 2011; 65(2): 72-88.

Aufgrund einer chronischen respiratorischen Insuffizienz ist bei einigen Patienten eine langfristige außerklinische Beatmung notwendig. Ihre Ein- leitung und Überwachung bedarf spezialisierter Kenntnisse der betreuenden Ärzte und Pflegekräfte, aber auch der zuständigen Mitarbeiter von Kos- tenträgern und des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung. Das vorliegende Papier stellt einen Konsens der beteiligten Fachgesellschaften, Kostenträger und deren medizinischen Beratungsdienst dar. Die Durchführungsempfeh- lungen basieren auf der S2-Leitlinie Nichtinvasive und invasive Beatmung als Therapie der chronischen respiratorischen Insuffizienz. Sie geben Empfehlungen zur Qualifikation von Ärzten und Pflegekräften in spezialisierten Zentren und in der außerklinischen Beatmung. Von wesentlicher Bedeutung ist das Überleitmanagement, das die medizinischen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen für eine Entlassung aus der stationären Betreuung enthält. In der ambu- lanten Versorgung werden Aussagen zur notwen- digen Hilfsmittelausstattung, zum Monitoring, zur Adjustierung der Beatmung und Frequenz erfor- derlicher Kontrolluntersuchungen getroffen. Die Empfehlungen werden ergänzt durch Anlagen, wie u. a. Überleitungsbögen, eine Checkliste zur Hilfsmittelbasisversorgung bei außerklinischer Beatmung sowie einen Entlassungsbrief-Entwurf.


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W. J. Randerath, N. Kamps, J. Brambring, F. Gerhard, J. Lorenz, F. Rudolf, S. Rosseau, A. Scheumann, V. Vollmer, W. Windisch

Pneumologie 2011; 65(2): 72-88.

R. Ziegler, H-M. Just, S. Castell, R. Diel, P. Gastmeier, W. Haas, B. Hauer, G. Loytved, M. Mielke, I. Moser, A. Nienhaus, E. Richter, H. RĂĽden, S. RĂĽsch-Gerdes, T. Schaberg, N. Wischnewski, R. Loddenkemper.

Pneumologie 2012; 66: 269–282.

In den letzten Jahren hat sich die epidemiologische Situation der Tuberkulose (TB) in Deutschland deutlich verbessert. Dennoch ist das Risiko für eine Tuberkuloseinfektion weiterhin für Personen erhöht, die häufig und/oder über längere Zeit und/oder intensiv ungeschützten Kontakt mit ansteckungsfähigen Tuberkulosekranken haben. Für die Infektionsprävention von besonderer Bedeutung sind die schnelle Diagnose, die frühe Einleitung einer effektiven Therapie und adäquate Hygienemaßnahmen.

Die vorliegenden Empfehlungen stellen Grundsätze der Infektionsprävention sowie spezifische Maßnahmen im Krankenhaus (räumliche Isolierung, Kriterien für deren Dauer und technische Anforderungen, Art des Mund-Nasen- bzw. Atemschutzes, Desinfektionsmaßnahmen, Entsorgung) dar. Spezifische Anforderungen im ambulanten medizinischen Bereich (Praxen), im häuslichen Bereich, beim Krankentransport und in Gemeinschaftseinrichtungen inkl. Justizvollzug werden dargestellt.

Abweichend von den bisherigen Empfehlungen ist das Schema der respiratorischen Schutzmaßnahmen vereinfacht worden. I.d.R. wird für Krankenhauspersonal und Besuch bei Kontakt mit ansteckungsfähigen Tuberkulosekranken ein Atemschutz, der die Kriterien einer FFP-2-Maske nach DIN EN 149 erfüllt, und für Patienten ein Mund-Nasen-Schutz (chirurgische Masken) in Anwesenheit anderer Personen bzw. bei Verlassen des Isolierzimmers empfohlen. Ergänzt wurde eine differenzierte Darstellung von Kriterien zur Isolierung und deren Dauer bei mikroskopisch positiver und nur kulturell positiver Lungentuberkulose.


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R. Ziegler, H-M. Just, S. Castell, R. Diel, P. Gastmeier, W. Haas, B. Hauer, G. Loytved, M. Mielke, I. Moser, A. Nienhaus, E. Richter, H. RĂĽden, S. RĂĽsch-Gerdes, T. Schaberg, N. Wischnewski, R. Loddenkemper.

Pneumologie 2012; 66: 269–282.

T. Schaberg, T. Bauer, S. Castell, K. Dalhoff, A. Detjen, R. Diel, U. Greinert, B. Hauer, C. Lange, K. Magdorf, R. Loddenkemper.

Pneumologie 2012; 66: 133–171.

Seit der Veröffentlichung der Empfehlungen des DZK zur medikamentösen Therapie der Tuberkulose (TB) 2001 sowie zur Chemoprävention der latenten tuberkulösen Infektion (LTBI) 2004 sind verschiedene neue internationale Empfehlungen erschienen. Diese sind in die jetzigen Empfehlungen, welche sowohl die Therapie der aktiven Tuberkulose als auch die präventive Behandlung darstellen, integriert, wobei Deutschland-spezifische Adaptationen betont werden.

Jeweils gesondert wird das aktuelle Vorgehen bei Mono-, Poly- und Multiresistenzen oder Medikamentenunverträglichkeiten, bei kindlicher Tuberkulose, bei verschiedenen Formen der extrapulmonalen Tuberkulose, bei LTBI sowie in speziellen Situationen wie HIV-Infektion, Nieren- oder Leberinsuffizienz, Infektion nach BCG-Instillation bei Harnblasenkarzinom oder bei Auftreten von unerwünschten Arzneimittelwirkungen vorgestellt.

Folgende Aspekte weichen von den früheren Empfehlungen ab: Die Dreifachtherapie der sogenannten vollsensiblen Minimaltuberkulose wird bei Erwachsenen nicht mehr empfohlen. Bei der Dosierung von Ethambutol für Erwachsene wird 15 mg/kg Körpergewicht als ausreichend angesehen. Für die Therapie der multiresistenten Tuberkulose (MDR-TB) werden vier Zweitrangmedikamente (zusätzlich ggf. Pyrazinamid) empfohlen. Die Dauer der Behandlung einer MDR-TB sollte wenigstens 20 Monate betragen, wobei ein injizierbares Medikament (Initialphase) mindestens über acht Monate gegeben werden sollte. Ciprofloxacin und Ofloxacin spielen bei der Behandlung der Tuberkulose keine Rolle mehr. Außerdem wird empfohlen, jedem Tuberkulosepatienten einen HIV-Test anzubieten, um ggf. eine antiretrovirale Therapie zu ergänzen und die antituberkulöse Therapie entsprechend zu modifizieren.


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T. Schaberg, T. Bauer, S. Castell, K. Dalhoff, A. Detjen, R. Diel, U. Greinert, B. Hauer, C. Lange, K. Magdorf, R. Loddenkemper.

Pneumologie 2012; 66: 133–171.

Deutsches Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose R. Diel (federführend), G. Loytved, A. Nienhaus, S. Castell, A. Detjen, H. Geerdes-Fenge, W. Haas, B. Hauer, B. Königstein, D. Maffei, K. Magdorf, M. Priwitzer, J.-P. Zellweger, R. Loddenkemper.

Pneumologie 2011; 65(06): 359–378.

Nach der Einführung der neuen Interferon-γ-Release Assays (IGRAs) in den Empfehlungen des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose im Jahre 2007 hat sich die Datenlage für deren Einsatz beträchtlich verbessert. Da Sensitivität und Spezifität von IGRAs bei Erwachsenen in zumindest teilweise BCG-geimpften Kollektiven derjenigen des Tuberkulin-Hauttests (THT) im Allgemeinen überlegen sind, wird bei Kontaktpersonen im Gegensatz zum früheren Zweistufenverfahren nur noch der primäre Einsatz von IGRAs empfohlen.
Aufgrund fehlender Evidenz über die Zuverlässigkeit von IGRAs bei Kindern unter 5 Jahren bleibt der THT in dieser Altersgruppe Mittel der Wahl; bei älteren Kindern können beide Tests angewendet werden. Die neuen Empfehlungen unterstreichen die Notwendigkeit einer sorgfältigen Vorauswahl enger Kontaktpersonen, damit positive Testbefunde mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine frische Infektion widerspiegeln und so den Nutzen einer Chemoprävention erhöhen. Das Nachtesten von positiv getesten Kontaktpersonen kann zu einer beträchtlichen Anzahl falsch-negativer Resultate führen und sollte bei dokumentierter Exposition daher unterbleiben.


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Deutsches Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose R. Diel (federführend), G. Loytved, A. Nienhaus, S. Castell, A. Detjen, H. Geerdes-Fenge, W. Haas, B. Hauer, B. Königstein, D. Maffei, K. Magdorf, M. Priwitzer, J.-P. Zellweger, R. Loddenkemper.

Pneumologie 2011; 65(06): 359–378.