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Berufsbild

In der DGP gibt es 15 wissenschaftliche Sektionen und eine Reihe von Arbeitsgruppen, die sich speziellen Themen widmen. Allein das spiegelt wider, wie vielfältig die Pneumologie ist. Ärztinnen und Ärzte, die in diesem Bereich arbeiten, haben mit einem großen Spektrum an Erkrankungen zu tun – von der unkomplizierten Lungenentzündung über COPD und zystische Fibrose bis hin zum lebensbedrohlichen ARDS, das eine beatmungsmedizinische Behandlung erfordert. Breit gefächert ist die Diagnostik mit Endoskopie, Lungenfunktionsprüfung und Ultraschall sowie Röntgen, CT, MRT und Szintigrafie.

Einige Leistungen werden zwar von Radiologie und Nuklearmedizin erbracht, der Pneumologe oder die Pneumologin muss die Befunde aber interpretieren. Enge Kooperationen gibt es mit der Mikrobiologie, der Pathologie mit ihren modernen molekularbiologischen Verfahren, der Thoraxchirurgie und der Strahlentherapie. Da viele pneumologische Patienten interdisziplinär versorgt werden, bestehen zahlreiche Schnittstellen zu anderen Fachgebieten wie Infektiologie, Onkologie, Allergologie/Immunologie, Intensivmedizin, Schlafmedizin, Transplantationsmedizin, Palliativmedizin, Rehabilitationsmedizin, Arbeitsmedizin und Umweltmedizin.

Pneumologinnen und Pneumologen arbeiten in unterschiedlichen Positionen in Kliniken, als niedergelassene Ă„rzte in der Praxis und – vergleichsweise selten – in der Forschung.